Das Institut für angewandte Gesundheits-, Bildungs- und Sozialforschung (GBS)

Ziel des GBS ist es geistes- und sozialwissenschaftliche Ansätze zu nutzen, um individuelle Lebenswelten – insbesondere von marginalisierten Personengruppen – in den Blick zu nehmen und eine bedarfsgerechte Forschung zur Bewältigung von vielfältigen gesellschaftlichen Problemstellungen im Gesundheits- und Sozialbereich zu initiieren.

Diverse Forschende kommen durch das Forschungsinstitut zusammen und tauschen sich zu inhaltlichen und methodischen Aspekten wie auch zu praktischen Fragen der Umsetzung von Projekten aus. Hierbei versteht sich das GBS als Verbindungsglied, um potenzielle Kooperationen zwischen Forscher*innen, aber auch zwischen gesellschaftlichen Akteur*innen, sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen bzw. Unternehmen sowie Politik aufzuzeigen und bei der Umsetzung solcher Kooperationen zu unterstützen.

Das GBS ist interdisziplinär ausgerichtet und umfasst thematisch die vier Abteilungen der Fakultät V: Heilpädagogik, Soziale Arbeit, Religionspädagogik sowie Pflege und Gesundheit. Eine Kooperation besteht zu dem auch zur Fakultät I für Elektro- und Informationstechnik. Momentan sind ca. 20  Kolleg*innen im GBS engagiert.

Services des Forschungsinstitutes

•Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation von Wissenschaft

•Unterstützung interner und externer Kooperationen

•Unterstützung bei Drittmittelanträgen

•Spezifische Unterstützung innerhalb der Forschungsprozesse

Im GBS angesiedelte Forschungsprojekte

•Kommentierte Edition von Cora Baltussens Texten zur Supervision

•Netzwerk Gesundheitsfördernde Hochschulen – Nord

•SOSdigital: Stärken oder Schützen – in digitalen Medien. Ein Professionalisierungsbeitrag zum Umgang mit Antinomien in präventiven Bildungsangeboten

•Legitimität einer allgemeinen Dienstpflicht

•Alternierende Telearbeit und mobile Arbeit – Evaluation

•Acove

•Pflege 4.0 wissenschaftliche Begleitung

•Wohl.Fühlen

•zusammenHÖREN – Hören für alle Pflegebedürftige

•ELSI-PPZ: Ethische, rechtliche und soziale Implikationen (ELSI) bzw. Aspekte (ELSA) im Projekt PPZ-Hannover -

•Die transgender pains of imprisonment

•Elternschaft eingeschlossen – subjektive Deutungsmuster von Vaterschaft im Kontext eines Freiheitsentzugs

•BeRTa: Belastungsfaktoren und Ressourcen zur sekundären Traumatisierung bei Tieraktivist*innen

•SchuLä: Entwicklung und Wirkung von Schutzkonzepten in Schulen im Längsschnitt

•FokusJA: Fokus Jugendamt – Partizipativer Wissenstransfer zu Kooperation, Hilfeplanung und Schutzkonzepten in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe – FokusJA

•ForuM: Forschung zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland

•QueerPar: Zwischen digitaler (Selbst-)Bildung und institutioneller Angebotsnutzung - Partizipative Forschung und Praxisentwicklung für und mit queeren Jugendlichen in Beratungsprozessen

•Lehrkooperation Vertrag Annastift

•Diver§So: Diversitätssensible Leistungsgewährung im SGB II - Forschung zu den Gelingensbedingungen und Handlungsmöglichkeiten in Jobcentern

•Klärende Bedingungen und personelle Einflüsse während eines Praktikums auf die Berufswahlentscheidung in Pflegeberufen